Kartenfabrik C. Holdhaus (Q10156)

From Spielkarten-Wiki
Jump to navigation Jump to search
✎ Add to or edit this entry — web form for logged-in members
Also known as
C. Holdaus sel. Wwe · C. Holdaus Wwe · C. Holdhaus · selige Wittwe Holdhaus
active in
Vienna (1861–1861), C. Holdaus Wwe, Landstr., Spiegelgasse 77; G: Untere Bräunerstr. 1133
Vienna (1862–1862), C. Holdaus sel. Wwe, Landstrasse, Spiegelg. 77
Vienna (1863–1869), C. Holdaus sel. Wwe, Landstrasse, Spiegelgasse 1; G: Stadt, Bräunerstr. 2
Vienna (1822–1875), Kartenmacher, Erdbergerstraße Nr. 1 und 3
Lineage
Leopold Holdhaus → 1777 → Johann Nepomuk Holdhaus → 1827 → Carl Holdhaus → 1858 (Nach seinem Tod 1858 übernahm seine Witwe die Fabrik.) → Kartenfabrik C. Holdhaus → 1872 (1869-1872) (Nach finanziellen Turbulenzen übernahm ihr Sohn Karl die Firma und führte sie bis 1875.) → Karl Holdhaus jun. → 1875 (In diesem Jahr wurde sie von Ferd. Piatnik übernommen.) → Ferdinand Piatnik → 1882 → Ferd. Piatnik & Söhne (Piatnik) → 1939 → Familien-Kommanditgesellschaft Wiener Spielkartenfabrik Ferd. Piatnik & Söhne → 1979 → Wiener Spielkartenfabrik Ferd. Piatnik & Söhne GmbH & Co KG

This text is only available in German.

Redaktionsnotiz (Los G13, 2026-08-12): warum es dieses Firmen-Item gibt

Talon 33/2024, S. 127 schreibt wörtlich: „Nach seinem Tod 1858 übernahm seine Witwe die Fabrik. Nach finanziellen Turbulenzen übernahm ihr Sohn Karl die Firma und führte sie bis 1875. In diesem Jahr wurde sie von Ferd. Piatnik übernommen.“ Ihren Namen nennt keine Quelle — auch Talon 26/27 (2017), S. 121 ff. spricht nur von „der seligen Wittwe Holdhaus“.

Nach der Witwen-Konvention (A9) bekommt eine Witwe nur dann ein Personen-Item, wenn sie benannt ist. Hier nennt die Firmierung den Verstorbenen („C. Holdaus sel. Wwe“) und verschweigt sie — das ist ein Firmenschild, und dafür ist ein Firmen-Item der richtige Ort (Kochbuch, Rezept 22).

Dieses Item trägt deshalb: die Wiener Adreßbuchzeilen 1861, 1862 und 1863–1869 unter der Witwen-Firmierung, dazu die zwei Fenster, die keiner einzelnen Person zuzuordnen sind, weil sie Carl Holdhaus’ Tod überspannen — Kaplan Bd. II, S. 205 („1824–1865“) und Alle Karten auf den Tisch (1990) („1822–1875“, Erdbergerstraße 1 und 3).

Kein Marken-Item. Die Modellklasse „Marke“ ist im Prototyp aufgeschoben; hier geht es ohnehin um einen Betrieb mit wechselnden Trägern, nicht um ein Warenzeichen. Kein „gegründet von“ zu Carl Holdhaus: er hat die Werkstatt nicht gegründet, sondern 1827 von seinem Vater Johann Nepomuk Holdhaus übernommen; gegründet hat sie 1764 Leopold Holdhaus.


Packs

Name Image Suit system Type/pattern Date Stamp
Französische Karte (C. Holdhaus, Wien, Druckbogen um 1850) (Q13839) French-suited 1850
Französische Karte (C. Holdhaus, Wien, Druckbogen um 1860) (Q13840) French-suited 1860
Standard playing cards (C. Holdhaus, Vienna, printed sheet c. 1855) (Q13797) French-suited 1855

Family tree

Family tree of makers
Show this maker's family tree
Opens the interactive genealogy view: predecessors (upward into the past) and successors (downward into the future) of this maker, with transition years and branches.
Compare all packs in the family tree
Packs of this maker including predecessors and successors
Opens the comparison grid in family-tree mode — all packs whose maker is this actor or one of its predecessors/successors; can be combined with suit-system/time/region filters.