VEB Altenburg Playing Card Factory (Q2851)
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Also known as
VEB Altenburg · Altenburger Spielkartenfabrik (DDR) · Altenburger Spielkartenfabrik
active in
Altenburg (1946–1991)
Lineage
Georg Friedrich Schlüter (+1) → 1823 (der Schwiegersohn, 1820 mit Schlüters Tochter verheiratet, übernahm die Fabrik nach Schlüters Tod 1823) → Ernst Joachim von der Osten → 1845 → Ludwig von der Osten → 1872 → United Stralsund Playing Card Factories (+15) → 1931 → United Altenburg and Stralsund Playing Card Factories (Altenburg) (+5) → 1946 (entschädigungslose Enteignung zugunsten des Landes Thüringen) → VEB Altenburg Playing Card Factory
→ 1948 (Unterstellung des landeseigenen Betriebs unter die VVB Papier/Chemie (bis Ende 1949)) → VVB Papier/Chemie des Landes Thüringen
→ 1971 (Zuordnung als Werk II der Druckwerke Reichenbach (Eingliederung, kein Firmenende)) → Druckwerke Reichenbach
→ 1991 → Franz Xaver Schmid → 1996 (Übernahme der restlichen 74 % der Anteile an der F. X. Schmid, Vereinigte Münchener Spielkarten-Fabriken GmbH & Co. KG) → Ravensburger → 2002 → ASS Altenburger Spielkarten GmbH
→ 1991 (Privatisierung und Umbildung in eine GmbH; 1991 Verkauf durch die Treuhandanstalt an die Spielkartenfabrik F. X. Schmid) → Altenburger Spielkartenfabrik GmbH → 1996 (Umfirmierung nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs vom Juli 1995) → Spielkartenfabrik Altenburg GmbH
Possibly identical to
inception
1946
dissolved
1991
GND ID
Described in
Books & catalogues
- Alle Karten auf den Tisch (1990)
- Braun: Die Spielkarten in der DDR (Spielkarten Bd. 2, 2. Aufl. 2000)
- Knüpfer: Vom Baltikum zum Balkan (Spielkarten Bd. 16, 2004)
Articles
- Die Spielkarten im Iparmüvészeti Múzeum (Kunstgewerbemuseum) Budapest, Register (Talon 15/2006)
- Moderne Spielkarten mit Deutschen und Schweizer Farbzeichen in Österreich und Südtirol (Talon 17/2008)
- Neues vom Spielkarten-WELI (Talon 17/2008)
- Spielkarten mit zweifachen Farbzeichen in Österreich und Umgebung (Talon 19/2010)
This text is only available in German.
Notes
- Zur Firmengeschichte: der Betrieb wurde 1946 entschädigungslos zugunsten des Landes Thüringen enteignet und führte danach nacheinander die Bezeichnungen „Altenburger Spielkartenfabrik, Landeseigener Betrieb des Landes Thüringen“ (ab 3.5.1948), „Altenburger Spielkartenfabrik VVB (Z) Druck und Verlag“ (ab 1.1.1950), „VEB Altenburger Spielkartenfabrik“ (1952) und „Altenburger Spielkartenfabrik (Werk II der Druckwerke Reichenbach)“ (1971) — vier Bezeichnungen desselben Betriebs, kein Wechsel des Rechtsträgers (Franz Braun, Die Spielkarten in der DDR, Bd. 2, S. 10). Die Nachfolge nach 1990 läuft über die Altenburger Spielkartenfabrik GmbH; die daneben stehende ältere Kante direkt auf F. X. Schmid bleibt als gröbere Angabe erhalten.
Redaktionsnotiz (Los G12, 2026-08-12): die Kante zu Q4262 „COEUR“
Q4262 „COEUR Altenburger Spielkartenfabrik“ ist kein eigenes Unternehmen, sondern der Markenname des Altenburger Werks: Braun, Spielkarten aus der DDR (Bd. 2), gedr. S. 11 führt COEUR als Firmenzeichen ab dem 3. Mai 1948. Die Katalogspanne, aus der das Item stammt (Talon 33/2024, S. 243: „COEUR Altenburger Spielkartenfabrik 1948-2002“), überdeckt drei Bestands-Items — Q2851 (VEB, bis 1991), Q10114 (GmbH, 1991–1996), Q10115 (seit 1996). Ein Merge auf eines davon würde ein falsches Gründungs- oder Auflösungsjahr behaupten; deshalb steht hier nur „könnte identisch sein mit“. Die ausführliche Begründung steht auf der Seite von Q4262.
Packs
Family tree
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