Kartenfabrik Mathias Simon (Q10155)
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Redaktionsnotiz (Los G13, 2026-08-12): warum es dieses Firmen-Item gibt
Das Wiener Adreßbuch führt für 1807 „M. Simons sel. Wwe und Joseph Fitz, k.k. priv. Spielkarten Fabrikant“ in Gumpendorf No 194 (Altfahrt, Studien zur Spielkarte 3, 1990, S. 29). Der Name der Witwe fehlt, deshalb nach der Witwen-Konvention (A9, Form 2) ein Firmen- statt eines Personen-Items.
Die beiden folgenden Zeilen — 1808 „zu Gumpendorf No 194 und 281“ und 1809–1812 „zu Gumpendorf No 281“ — tragen im Register keinen Namen. Altfahrt druckt den Namen nur bei Wechsel, und die Adresse läuft durchgehend; sie stehen deshalb ebenfalls hier. Sicher ist in jedem Fall, dass sie nicht Mathias Simon gehören: er war 1807 bereits tot.
Offen: Joseph Fitz ist namentlich genannt, hat aber kein eigenes Item. Ob er Mitinhaber, Pächter oder der zweite Ehemann der Witwe war, sagt die Quelle nicht — deshalb wurde für ihn nichts angelegt.
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